17. Mai 2018

Regionaldaten zum Tourismus in Sachsen

 

Die meisten Beschäftigten mit Bezug zur Tourismuswirtschaft verzeichnen innerhalb Sachsens die Kreisfreien Städte Dresden und Leipzig.

In der Landeshauptstadt waren es am 30. Juni 2017 mehr als 13 700 Personen und damit reichlich ein Fünftel aller tourismusrelevanten (sozialversicherungspflichtig) Beschäftigten in Sachsen (63 500). Gegenüber 2016 ergab sich ein Zuwachs um 1,1 Prozent, der im Vergleich zur Landesebene (1,8 Prozent) allerdings unterdurchschnittlich ausfiel. Seit 2008 ist die entsprechende Beschäftigtenzahl in der Stadt Dresden um jährlich durchschnittlich 0,6 Prozent (insgesamt um rund 750 Personen) gestiegen. Im Ergebnis war hier aktuell mehr als jeder zwanzigste (sozialversicherungspflichtig) Beschäftigte, konkret 5,3 Prozent, mittelbar oder unmittelbar der Tourismuswirtschaft zuzuordnen (Sachsenmittel: 4,0 Prozent).

Während dieser Anteil zur Jahresmitte 2017 im Landkreis Zwickau mit 2,8 Prozent (3 550 Beschäftigte) am geringsten ausfiel, war er im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 5,1 Prozent (3 950 Beschäftigte), in der Stadt Leipzig mit 4,8 Prozent (12 600 Beschäftigte) sowie im Landkreis Görlitz mit 4,1 Prozent (3 500 Beschäftigte) ebenso überdurchschnittlich. Dabei wurde in der Stadt Leipzig mit jährlich durchschnittlich 2,7 Prozent das mit Abstand stärkste Beschäftigungswachstum im Bereich Tourismus seit 2008 registriert (Zunahme um insgesamt 2 700 Personen).

Vollständige Pressemitteilung NR. 75/2018 ZUM 15. MAI 2018