05. Juli 2018

BIBB-Studie: Ausbildungsbetriebe des Restaurantfachs besonders aufgeschlossen für unterschiedliche Zielgruppen

Für immer mehr Betriebe, nicht nur im Gastgewerbe, wird es immer schwieriger, Ausbildungsplätze zu besetzen. Branchenübergreifend ist die Zahl der Betriebe, in denen Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, innerhalb der letzten fünf Jahre um gut zehn Prozentpunkte angestiegen. Diese Situation hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zum Anlass genommen zu untersuchen, ob die Betriebe andere Rekrutierungswege für Arbeitskräfte als Alternative wahrnehmen und welche Personengruppen dafür in Betracht kommen. Dafür wurden exemplarisch zehn Ausbildungsberufe mit unterschiedlichen Ausbildungsmarktlagen unter die Lupe genommen; einer davon Restaurantfachmann/-frau. Bekanntermaßen gehört der „Refa" zu den Ausbildungsberufen mit den größten Besetzungsproblemen überhaupt. An der Befragung beteiligten sich mehr als 2.000 Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe, die im Ausbildungsjahr 2016 ausbildeten.

Das Ergebnis: Auch mit Blick auf die Arbeitswelt der Zukunft sowie unter den derzeit erschwerten Bedingungen am Ausbildungsmarkt bleibt für viele Betriebe die eigene Ausbildung der Königsweg, um ihren Fachkräftebedarf langfristig zu sichern.

Vollständige Pressemitteilung

(Text: DEHOGA Bundesverband, 29.6.2018; Bild: www.pixabay.com, 2018)